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Anneke van Giersbergen und Anhang 19.05.2012 17:01 Uhr   #150
Man soll mir ja nicht nachsagen, dass ich nicht neuen, unbekannten Bands aufgeschlossen gegenüber stehe... gut, welcher Idiot sagt das, denn bei mir gibt es ja keine Tellerränder mehr!
Deshalb "wagte" ich mich am 16.05.2012 ins AB-übliche Colos-Saal, um mir Anneke von Giersbergen - die ich eigentlich nur als Sängerin von The Gathering kenne - im Solo-Akt anzuschauen und davor irgendwelche unbekannten Prog-Rock Gruppen rein zu ziehen. Das ich irgendwo gelesen habe, dass das Solozeug von Anneke recht "poppig" sein soll tat jetzt nicht weiter positiven Einfluss auf meine Entscheidung. Aber egal, ich zog trotzdem mit offenen Ohren und meiner Kamera los.

Pünktlich um 8 Uhr betraten Kill Ferelli die Bühne. Die Band kommt aus Holland und obwohl die Sängerin erstmal auf Deutsch plauderte wechselte sie dann doch auf Englisch, was ihr anscheinend besser lag. Ansonsten erwartete den Besucher ein leicht proggiger Hard Rock mit - wie erwähnt - Frau am Steuer bzw. Mikrofon. Ob der Frau "verschuldet" waren recht klassische Rockballaden und klassische Riffs vorherrschend. Sie wechselten "später" zu etwas schnelleren Liedern, aber da war auch schon schluss. Für mich und einen weiteren Fotografen war der Auftritt richtig relaxt, weil die Band kassierte zwar - verdient - guten Applaus, aber vor die Bühne traute sich irgendwie niemand hin, so dass wir gemütlich unsere Bilder machen konnten. Den Schluss hatte ich ja schon erwähnt, der kam nach etwa 30 min. Insgesamt ein netter, unaufgeregter aber recht guter Auftritt der Band und Start in den Abend.

Nach nur 10 min Umbaupause waren dann die nächste Band Frames aus Hannover auf der Bühne. Ohne große Ansage ging es schon ins erste Lied. Die Jungs machen rein instrumentalen, düsteren, progressive Rock und ich war sehr beeindruckt, wie auch mit dem Licht die düstere Atmosphäre entwickelt wurde. Leider war das für uns Fotografen ziemlich beschissen! Nahezu keinerlei Licht von vorne, nur Rot- und Blau-Töne von hinten. So ergab sich das eher illustere Bild, dass der Schlagzeuger - der sonst hinten im düsteren sitzt und spielt - tatsächlich die "beste" Beleuchtung hatte. ... Gut, ich hab "beste" bewusst in Anführungszeichen gesetzt, weil es war imemrnoch schlimm. Ich hab ein wenig mit ISO HI und Verschlusszeiten von 1/15s gespielt, was ich im Normalfall nie tue, weil es einfach kacke ist... aber ansonsten war wenig möglich. Erwähnter Fotografenkollege gab nach der ersten Minute auf; und der ist immerhin richtiger Profi mit Vollformatkamera! Egal. Nach wieder 30 min war auch dieser Auftritt beendet. Band sehr gut gefallen, weil sie einfach sehr gute ihre Stimmung rüber bringen konnten ... aus fotografischer Sicht natürlich schreckliches Erlebnis!

Nach nur weiteren 15 min Bühnenentschlackung waren dann schon die Headliner Agua de Annique auf der Bühne. Was mir als allererstes rein visuell auffiel war das Anneke recht gemütlich mit Chucks, Stoffhose und nem normalen Oberteil auf die Bühne trat. Hat man ja öfter bei Bands mit einer Frontfrau, dass da gerne mal "guck auf meine Titten und den Arsch" Motto ist und die Frau entsprechend knapp und "luftig" angezogen ist. Sie war da ganz leger ... gefällt mir; Musik zählt, nicht ihr durchaus schöne Äusseres! In dem Zusammenhang muss ich nochmal kurz zu "Kill Ferelli" zurück kommen, denn auch hier war die Frau nicht völlig aufgetackelt auf der Bühne; aber immerhin nen Rock angehabt :)
Zurück zu Anneke. Während ich vorhin bei der Musikbeschreibung gerne "RocK" verwendet habe, möchte ich hier - trotz allen "poppigen" Elementen - doch das Wort "Metal" nutzen. Vielleicht eher in der melodiösen Richtung, aber trotzdem nenn ich das jetzt Metal, schlagt mich! Weil ich ansonsten von Anneke's Solopfaden wenig wusste lies ich mich mal überraschen. Auf jeden Fall war endlich mal was vor der Bühne los und die Dame (und ihre Band) wurden gut gefeiert. Auch ich fand mich zwischen Bilder machen schnell auf der positiven Seite der Musik und freute mich, den Weg hierher gemacht zu haben. Die Lieder waren Abwechslungsreich und die Fans hatten ihren Spaß. Mein persönliches Highlight war die "Zugabe" (die waren ca. 30sek von der Bühne), in der Anneke ihre Stimmversion zum Song "Hyperdrive" von Devin Townsend zum Besten gab. Hier wurde es dann endlich richtig Metallisch! :) Dann waren die etwa 1 1/2h vorüber und man konnte in zufriedene Gesichter blicken.

Ich zeigte meine Unterstützung, indem ich einmal einen CD-Rundumschlag tätigte - wobei mich Frames zu einer LP-CD-Kombination "nötigten" - und dann ging es für mich auch wieder ... nur nächsten Kneipe in den Feiertag reinfeiern :)

Ein schöner Abend mit guter Musik und nur etwas lichttechnischem Tiefpunkt während der mittleren Band. Hoffe, man läuft den Bands mal wieder über den Weg! Bilder kommen wie üblich "when it's done"!
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Igor Bar / Igor Riegel - Geisterkarle Style 06.05.2012 02:14 Uhr   #149
Es ist schon lange her, dass ich in der Comicserie Dork Tower vom sogenannten Igor Bar gelesen habe. Und schon seit diesem Tag habe ich mir immer vorgenommen, auch mal solch eine Zuckerbombe zu fabrizieren. ... Nun ist es endlich soweit: Ich habe heute meinen ersten Igor Riegel/Bar gebacken.

Bitte lest erstmal den zweiten Link, damit ihr nicht WTF denkt, wenn ich jetzt weiter rede. Gut, kann immernoch WTF sein, aber dann habt ihr wenigstens mehr Kontext.
...
Fertig? Gut!

Also. Wie üblich kann ich einem Originalrezept nichts abgewinnen (nur Richtlinie) und habe das ganze in meiner eigenen Version gebaut. Basis war deshalb nicht ein Keksteig, sondern ich habe eigentlich einen "normalen" Schokoladenkuche gebacken und diesen horizontal dreigeteilt, was das Grundstück meines Igor Riegels war.
Hier der Aufbau meines Riegels; ihr lest es am besten von unten nach oben, damit ihr den Aufbau "miterleben" könnt:

Über das ganze: Weisse Schokolade und ein paar Zuckerherzchen
Kuchen Oberteil
Smarties, Gummibärchen, Erdbeer Glassur
Kuchen Mitte
Cashew Kerne, "flüssige" Karamellbonbons
Kuchen Boden


Ausgesehen hat das ganze so:
http://www.geisterkarle.net/galerien/galerie/news/igorbar1_thumb.JPG
http://www.geisterkarle.net/galerien/galerie/news/igorbar2_thumb.jpg


Meine Anmerkungen dazu:
Die Karamellbonbons (in flüssiger Form) dachte ich erst, wäre ein Knackpunkt, da ich etwas übergelaufenes Karamell gefuttert habe und es im Prinzip schon wieder ein Bonbon war. Aber weit gefehlt! Die Kombination Cashewkerne-Karamell war eigentlich das Highlight des Riegels! Ja, war fester (jetzt weiss ich, warum es den Hinweis auf die Guillotine gibt :P), aber hat was!
Die Glassur war eigentlich eine tolle Idee, aber mir war das ganze nicht fest genug. Mal meine backerfahrene Mutter fragen, wie man das ganze fester hinbekommt ... vielleicht einfach mal "Dr. Oetker" und nicht die Billigversion kaufen :P
Die Weisse Schokolade war ein guter Touch, aber da es nur Blockschokolade war, hatte ich Probleme mit dem fest werden. Es gibt ja extra Schokolade in Schwarz, die schnell fest wird für sowas; in Weiss hab ich das nicht... muss ich mal überlegen, ob ich das beibehalte oder in Schwarz mache oder mir was anderes einfallen lasse.
Das ganze ist beim "Beta Test" auf einem Geburstag besser angekommen, als ich dachte! Kann man weiter verfolgen! Ist halt nur doch "etwas" Aufwand und wird doch teurer, als ein normaler Kuchen!

Auf jeden Fall hab ich jetzt Morgen ein Frühstück... :)
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02.05.2012 22:23 Uhr   #148
Nur ganz kurz, da ich ja meinte, ich kündige es an:

Hier sind die Bilder von Rhapsody of Fire (und Kaledon und Bejelit):
http://galerien.geisterkarle.net/?id=74

Viel Spaß!

http://www.geisterkarle.net/galerien/galerie/rhapsody_2012/ESC_0003_thumb.JPG
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Rechts - Ich - Links 20.04.2012 22:16 Uhr   #147
Ich habe länger überlegt überhaupt was dazu zu schreiben, aber irgendwie hab ich jetzt in den letzten Tagen so viel krasses Zeug gelesen und gehört, da kann ich nimmer ... Worum es geht: seitdem das Ergebnis des Bundesschiedgerichts zur "Causa Bodo Thiesen" bekannt gemacht wurde (Kein Parteiausschluss wegen ne bis in idem) ist ein wahrer Sturm der Entrüstung von innerhalb und ausserhalb der Partei ausgebrochen, wieso die Piratenpartei rechte Mitglieder akzeptiert und sich nicht dagegen ausspricht.

Ich möchte "kurz" aus unserem Parteiprogramm zitieren:

Gewalt und Einschüchterung aufgrund der Herkunft, Religion oder Kultur sind in jedem Fall inakzeptabel. Darum muss Rassismus und Ausländerfeindlichkeit jeder Form entschieden entgegengetreten werden, ebenso wie anderen Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Biologistische Weltbilder, in denen Menschen bestimmter Abstammung anderen als von Natur aus überlegen angesehen werden, sind wissenschaftlich widerlegt und unvereinbar mit den Werten und Zielen der Piratenpartei, ebenso wie jene Ideologien, die ganzen Bevölkerungsgruppen kollektive Hegemoniebestrebungen unterstellen, um die angebliche Notwendigkeit eines "Kampf der Kulturen" zu propagieren. Beispiele für derartige Ideologien sind Antisemitismus und Islamhass. Dabei gilt es das Augenmerk nicht nur auf den rechten Rand der Gesellschaft zu legen, sondern Vorurteilen und Intoleranz auch in der Mitte der Gesellschaft beim Alltagsrassismus, latent antisemitischen Stereotypen und der um sich greifenden Islamfeindlichkeit entgegenzutreten.

Also ich persönlich versteh das so, dass wir Piraten gegen Rassismus sind und auch für dieses Ziel einstehen. Man kann ja gerne sich über die Formulierungen streiten, aber was ich jetzt inzwischen auf einigen Mailingslisten gelesen habe, wollen manche etwas auf dem Level von "Rechte Gesinnung? Ab in den Knast! ... Oder gleich Vierteilen!"

Das bei sowas auch noch unsere "hochgeliebte" Marina Weisband mitmacht und Bodo bei N24 ein "Schwein" nennt... sorry, da geht mir die Hutschnur hoch! Was soll der Schwachsinn? Warum ist Bodo ein Schwein? Mir konnte das noch niemand erklären! Ja, er hat 2003(!) kritisches zum 2. Weltkrieg gesagt (Quellen, die ich besitze, sind leider versiegt, sorry!) ... Seitdem hat sich Bodo eignetlich NICHTS zu schulden kommen lassen (man kann ihm höchstens vorwerfen, das er da gerne relativ "aggressiv" reagiert, wenn er wieder und wieder und wieder ... deshalb angegangen wird und er sich mit seiner freien Meinung verteidigt)! Er hat auch eine Distanzierung verfasst. Klar, die wurde dann nicht akzeptiert, hauptsächlich weil ihnen dies nicht zu weit ging.
Genau DAS ist etwas, das ich in der Diskussion um Rechtsradikalismus nie kapiere. Da heisst es dann lapidar "keinen Fussbreit den Nazis!" und was manche mit Rechtsgerichteten Personen machen wollen, hab ich ja oben schon "vorgeschlagen"... aber zurück zu Bodo und seinen Aussagen. Ich hab mal nachgeforscht. Was ihm - jetzt so gesetzlich - vorgeworfen wird, ist ja §130. Auf einem Parteitag wurde er ja mal angegangen und er entgegnete etwas forsch, dass man ihn doch Anzeigen sollte! Das wäre mal ein interessanter Fall gewesen! Denn laut dem Gesetz kann man für solche Aussagen bis zu 5 Jahre Gefängnis bekommen! Die Verjährungsfrist nach §78 ist für einen solchen Fall 5 Jahre! d.h. bereits seit dem Jahre 2008 kann Bodo also - selbst wenn ein Gericht die Aussagen entsprechend interpretiert hätte - nicht mehr dafür belangt werden! Und das ist für mich und mein Rechtsverständnis sehr sehr wichtig! Auch wenn jemand im Gefängnis war und seine Strafe verbüßt hat, dann ist er frei! Er ist nicht eine Person zweiter Klasse, sondern er ist damit wieder mit einer "reinen Weste" unterwegs. Dies ist leider nicht in vielen Köpfen angekommen!
Vor einigen Monaten war ein Mann bei mir in der Wohnung, der ein ehemaliger "Knasti" war und an einem Projekt mitmacht, um ein wenig Geld zu verdienen und von der Strasse zu kommen; einen Job zu bekommen ist sehr schwierig für ihn, obwohl er ja seine Strafe abgegolten hat! War ein sehr interessantes Gespräch!
Aber für die ganze Diskussion ist es wichtig, weil viele Leute nicht akzeptieren oder glauben, dass sich jemand ändert! "Einmal ein Nazi, immer ein Nazi!". Neben Bodo gab es ja auch ein paar Fälle, wo rauskam dass ein Piratenpartei Mitglied mal in der NPD war! Da war der Shitstorm groß, wie man so jemanden aufnehmen könnte etc. ICH sage: Warum nicht? Vielleicht hat die Person sich gewandelt, hat erkannt, dass rechte Idologien nicht richtig sind und will für Neues und Gutes einstehen und tritt der Piratenpartei ein ... nur um "blöde angemacht" zu werden! Das ist leider auch ausserhalb von Parteien so, dass ehemaligen Nazis nicht geglaubt wird, dass sie wirklich nicht mehr rechts gesinnt sind. Die können sich auf den Kopf stellen, hilft alles nix! Und DAS ist schlimm! Das bestärkt doch Rechtsradikale! Die denken dann doch "Wenn ich jetzt aussteige, werde ich überall blöd angemacht und ecke an... wenn ich bleibe, habe ich Personen, die zu mir stehen und mir Halt geben!" ... Wie würdet ihr als Nazi entscheiden!? Aussteigen, weil "alles" scheisse läuft oder in der rechten Gruppierung bleiben, weil hier zumindest Person sind, die mich so nehmen, wie ich bin - Aussteigen und man würde auch diese wenigen verlieren!

Aber Gut, ich werde ja immer komisch angeschaut, wenn ich bei NPD-Demos - wo dann obligatorisch eine Gegendemo veranstaltet wird - vorschlage, das Motto "bleibt zuhause" auszugeben! Mal angenommen: Wenn ich als Nazi auf einer Demo mit - sagen wir mal - 100 gleichgesinnten bin und mir stellen sich 2000 Gegendemonstranten entgegen. Dann bin ich vielleicht komisch, aber ich würde glaube denken: "Ha! Wir sind so wenige und trotzdem kommen so viele! Die haben Angst vor uns und unserer Meinung!" - und das ist ein Machtgefühl! Und Macht lässt mich stark fühlen für die Gruppe! - Wenn ich dagegen in verweisten Straßen laufe, die 500 Polizisten sinnfrei neben uns ihre Zeit vergeuden und dann ohne wirkliche Aktion nach Hause fahre... dann frage ich mich "Was mach ich hier? Niemand interessiert sich für uns und unsere Meinung!" - da fühle ich mich schwach und hinterfrage, was ich eigentlich Aussagen will; man will ja seine Meinung ja verbreiten und nicht gegen eine Wand reden!
Klar kann das jetzt wer irgendwer irgendwie genau anders herum interpretieren aber ist mir schnuppe. Ich muss daher mal den vorsitzenden der Berliner Piraten für seinen Blogeintrag "danken", da er da auf einer ähnlichen Linie ist. ... Wen wundert es übrigens, dass er danach natürlich auch den obligatorischen Shitstorm erhalten musste ...

Weiter im Text. Ihr dachtet doch nicht, ich bin fertig? Wir sind hier in der Politik, da wird halt lange geblubbert! Ähnliches passiert jetzt auch, während wir uns "genauer" da positionieren wollen. Und zwar kam jemand auf die "dumme Idee" zu erwähnen, dass wenn man sich von Rechtsextremen entschieden abwendet, man das für "Extremismus" allgemein machen sollte - also auch linksmotiviert. Das Ergebnis könnt ihr euch denken... Da wird ernsthaft darüber diskutiert, was schlimmer ist: Eine Person, die eine Ausländerwohnung anzündet (Nazi! Rechts! Erschiessen!) oder ein Linksextremist, der eine Bank abfackelt ("ist ja nur ein Spinner" - das war so grob Zitat...). Ich bin in diesen Momenten Fassungslos! Können wir ja gleich drüber reden, ob es schlimmer ist, einem den Arm zu brechen oder das Bein. Beim Bein braucht die Person ja nachher Krücken oder gar nen Rollstuhl ,,, Auf die Idee, dass BEIDES falsch ist kommen zwar ein paar, aber dann wird mit "öh, du relativierst die rechte Gewalt" geworfen.

Ich habe es schon 2009 erwähnt: Ich bin radikale Mitte! Ich akzeptiere Meinungen. Aber genauso lehne ich auch extremistisches beider Richtungen, links wie rechts - und auch oben und unten - ab! In meiner - stramm linksgerichteten - Stammkneipe konnte ich vor ein paar Wochenenden erleben, dass es fast zu Handgreiflichkeiten gekommen ist, weil es ein Besucher gewagt hatte mit einem Trikot der Deutschen Fußball Nationalmannschaft in den Laden zu kommen (er hat dann nur in geschlossener Jacke rumgesessen)! So gern ich die Leute da mag und kenne, da muss ich mir an den Kopf fassen!

Aber kommen wir von allgemeine Dingen wieder zur Piratenpartei. Es wird ja jetzt den ganzen "Relativieren" wie Bodo und "Konsorten" vorgeworfen, dass sie das Image der Partei schädigen usw. ... Das machen wir eigentlich selber! Wenn der CDU-Kreisvorsitzende von Hintertupfingen "komische" Dinge sagt, dann kommt das in irgendwelchen Indymedia Kanälen und wird weitgehend ignoriert. Wenn aber wer aus der Piratenpartei die Klappe aufmacht (muss nichtmal was Rechtsgerichtetes sein, sondern einfach nur das "falsche"), dann wird diese Person von allen Seiten angegriffen. Und weil das ganze ja Online und über Twitter, Facebook usw. passiert bekommt es die ganze Welt mit! Und derzeit ist die Piratenpartei mit seinen Umfragewerten so in den Fokus geraten, da wird auch von der Presse nicht gespart. Interessanterweise ist sogar Fefe mal auf unserer Seite! Aber alle Presse zum trotz sehe ich derzeit durchaus einen Riss durch die Piratenpartei gehen! Und zwar so am linken Graben entlang! Da gibt es welche, die keine einzigen Millimeter für Meinungungen über eine virtuelle Grenze nach Rechts sehen wollen. Und dann gibt es Leute wie mich, die für Meinungsfreiheit einstehen und auch keine Hexenverfolgung sehen wollen. Es gibt Ideen jedes Neumitglied erstmal nach seiner "Gesinnung" zu durchleuchten! ... Das gab es schonmal hier in Deutschland ... ein Glück ist Godwin's Law in diesem Artikel nebensächlich!

Ich komme langsam zum Schluss. Ich bin gespannt, wo der Weg der Piraten die nächsten Monate hingeht und ob ich Mitglied bleibe oder austrete! So langsam passieren hier einfach Dinge, die ich nicht mehr mag! Ich werde die Piraten dann vielleicht in den Bereichen unterstützen, die mir wichtig sind - Urheberrechte, Transparenz etc. - aber das nur noch als Nicht-Mitglied!
Ansonsten bin ich gespannt wie unsere Berliner Fraktion nun das Motto "Bodo Thiesen fliegt raus!" angehen werden. Ich würde ja Popcorn verteilen, wenn es nicht so traurig wäre...
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Rhapsody of Fire im Colos-Saal 10.04.2012 16:46 Uhr   #146
Ah, endlich wieder ein Konzert! Gut, das Letzte ist jetzt nicht soooo lange her, aber eigentlich wollte ich ja noch zu Arch Enemy, aber das Konzert wurde abgesagt bzw. verlegt und ich weiss noch nicht ob ich da Zeit habe :(

Aber egal, dafür hab ich jetzt zum ersten Mal eine Band gesehen, die mich schon sehr zu Beginn meiner "Metal-Karriere" beeinflusst hat: Rhapsody (of Fire). Als Support hatten die Italiener ihre Landsleute von Kaledon und Bejelit dabei. Statt gefunden hat das ganze natürlich mal wieder im Aschaffenburg-Obligatorischen Colos-Saal am 9.4.2012.

Alle drei Bands haben sich prinzipiell dem gleichen Genre - dem Power Metal - verschrieben, was natürlich eine passende Kombination ist. Ich habe allerdings "prinzipiell" geschrieben. Jede der Bands hat ihre eigene Herangehensweise an das Genre: Während Bejelit als Opener noch einem sehr direkten, "brutalen" Power Metal (gerne auch mal als "amerikanischer Power Metal" beschrieben) verfallen sind, sind die Headliner Rhapsody eher etwas "epischer" unterwegs und haben sehr starken Einsatz von Keyboard und orchestralen Tönen. Kaledon befindet sich irgendwo dazwischen; was die Reihenfolge des Abends Bejelit->Kaledon->Rhapsody natürlich sehr geschickt anordnet und zum "Höhepunkt" führt!

So, hier kommt normalerweise die Erkenntnis, dass ich so viel über die Bands blubbere und mal langsam zur Musik kommen möchte ... nicht heute! Ich bin irgendwie in schwatzhafter Stimmung, also geht es noch ein wenig allgemein weiter! :)

Durch das musikalische Genre konnte ich mir schon davor überlegen, wie der Abend und vor allem das Publikum aussieht. Einige Gedankengänge wurden erfüllt, andere nur teilweise. Zum Beispiel waren an diesem Abend deutlich weniger Leute zugegen, als bei Fates Warning, aber trotzdem waren beide Barbereiche des Colos-Saals geöffnet, bei Fates Warning nur einer. Warum ich solche Dinge vorhersehen kann? Nun, Power Metal impliziert eignetlich eine gewisse Fanbasis, die gerne mal ein-zwei-viele Bierchen trinkt; und das Colos-Saal ist natürlich erfahren genug, das zu wissen! Allerdings ist das auch ein Punkt, wo ich enttäuscht wurde: Im Verlaufe des Abends wurde ein Barbereich wieder dicht gemacht! Und auch Rhapsody "beschwerten" sich während ihres Auftritts, dass nur wenige Leute (~10!) ein Bier präsentieren konnten, um auf die Band zu trinken (ich leistete natürlich meinen Beitrag *hust*). Woran diese "Trockenheit" lag, weiss ich nicht. Gut, es war ja eben nicht ganz so voll und trotz toller Atmosphäre kam irgendwie nur wenig schwitziges und ausdürstendes Gefühl auf. Die Luft war eignetlich richtig angenehm für ein Konzert! Vielleicht liegt das an dem anderen Punkt, den ich vorhergesehen habe - und voll bestätigt wurfe: Der Anteil der holden Weiblichkeit war enorm hoch! Klar: epischer Power Metal mit Drachen und großen Helden kommt da halt besser an, als blutrünstige Satanisten :P Somit war es nicht verwunderlich einige hübsche Damen in netten Corsagen zu sehen. Die Bibliothekarin fiel da zwar aus dem Raster, aber gut... Ja, die Frau sah wirklich wie die klassische Bibliothekarin aus: Turnschuhe (gut, das vielleicht nicht ganz), normale Jeans, graues Oberteil, schlichte Brille, konservativ zusammengebundenes Haar ... alles passte! Sie war sogar noch klassischer durchaus attraktiv "geformt"! Da konnte ihr Freund mit einem präsenterem Bauch (eingepackt natürlich in hell blauen Pullover ... immerhin ne schwarze Hose hatte er an) als mein eigener natürlich nimmer ganz mithalten. Nichts desto trotz bekamen die beiden von Kaledon einen Publikumsapplaus gesponsort! Grund: Haben irgendwie kurz rumgeknutscht, der Sänger hat das gesehen und meinte dann inhaltlich: "Wir singen über Kriege und Zerstörung und trotzdem ist hier Liebe ..." und fand das toll!

Nun gut, bevor wir noch weiter auftrittstechnische Details aus dem Zusammenhang reissen, könnten wir ja doch mal langsam mit dem richtigen Bericht anfangen.
Pünktlich um 20 Uhr betraten also Bejelit die Bühne. Die Band ist eher unbekannterer Natur - zumindest kannte ich alter Power Metal Fan die noch nicht (kann ja auch nicht alles kennen) - aber sind schon einige Jahre unterwegs und wissen, wie man auf der Bühne agiert. Das Publikum wird also schon in den ersten Takten des ersten Liedes zum mitmachen aufgefordert und der erwähnt kraftvolle Power Metal tut bei den power metallig eingestelten Leuten sein übriges - ob die nun die Band kannten oder nicht. Es wird also mitgklatscht, mir damit die Foto-Sicht versperrt, aber alle haben schnell Spaß an der Sache. Bei drei Bands an einem Abend und Beginn 20 Uhr war es mir auch schon klar (noch ein Punkt): Die werden recht kurz spielen! So war es auch und deshalb hielten sich die Italiener nicht groß mit vielen Ansagen auf (ausser vielleicht die obligatorischen "I can't hear you!!!" Anfeuerungsrufe), sondern feuerten einen Song nach dem anderen ab. Das Publikum machte - wie gesagt - schnell mit und wurde warm ... da waren die etwa ~30min Spielzeit auch schon wieder dabei und die Band verliess die Bühne. Die Erkenntnis der kurzen Spielzeit hatte ich ja erwähnt, aber ich glaube nur vielleicht 15min mehr und wir hätten ein wirklich heißes Publikum bekommen. Dann wäre vielleicht auch mehr Bier geflossen ;)

Abkühlen war auch nur kurz möglich. Nach geradezu unglaublichen <10min Umbaupause wurde das Licht schon wieder gedämmt und Kaledon stellten sich auf die Bühne. Und verdammt, ich will so einen Mantel, wie ihn der Sänger hat! Schönes Leder, Knöchellang, relativ leicht/dünn wie es aussieht... Aber ich schweife ab, schliesslich machten die Leute auch noch Musik! Diese Band ist um einiges bekannter (ich hab die ersten 5 Alben...) und während bei Bejelit die Leute halt eher offen für Neues waren, konnte man hier die ersten wirklichen Fans entdecken, die sofort mittanzten und bangten. Auch schon erwähnt kamen hier jetzt erste Keyboardklänge in den Sound. Leider war auch aufgrund der "belegten Bühne" (Rhapsody hatten ihr doch größeres Schlagzeug schon im Hintergrund aufgebaut) die Positionierung des Keyboards eher ungünstig. Soundtechnisch ist es natürlich egal, wo der Mann an den Tasten steht, aber man bekam ihn halt kaum zu Gesicht in seiner dunklen Ecke. Ein Glück hab ich ihn in der Umbaupause dann nochmal am Merchendising Stand erwischt. Aber zurück zur Bühne. Die Mannen waren also schnell freudig empfangen und liesen dies das Publikum spüren. Obwohl ihre Spielzeit auch nur 5-10min länger war, als bei Bejelit, machten sie zwischendurch durchaus ihre Mätzchen und interagierten mit dem Publikum. Den Knutsch-Dank hab ich ja schon erwähnt, ein weiblicher Fan (ich erwähnte die Corsage?) die in der ersten Reihe abfeierte bekam einen Kaledon-Tanga (...) geschenkt und auch ansonsten wurde ein wenig Small-Talk gehalten und die Band prüfte öfters, ob wir noch da sind oder gab Grüße an ihren Mechendising-Mann weiter. Auch hier war erwähnterweise der Spaß schnell vorbei, aber die Meute war jetzt warm für die Headliner des Abends.

Die Umbaupause war diesmal ein wenig länger, weil das Schlagzeug der Vorbands und einige sonstige Technik beiseite geräumt werden musste. Aber auch Abseits davon gab es ein paar lustige Dinge zu berichten: Für Rhapsody war ein Kameramann unterwegs, der das Konzert fotografierte und filmte. Soll mal möglicherweise auf eine DVD. Einstieg war, dass er von der Bühne stand und eine jubelnde Menge fotografieren wollte. Das Publikum machte auch gerne mit. Bonuspunkte für den Kameramann, als er dann die Kamera rumdrehte und so klassisch "schau mal, wie es geworden ist" das Bild zeigte, was aus der Entfernung und von der der Bühne natürlich niemand sehen konnte. Der Mann bewegte sich dann ins Publikum und ich wechselte noch ein paar Sätze mit ihm. Hauptsächlich, weil er so eine genial Konstruktion hatte, um seine Kamera zu halten: Nette, gepolsterte Schulterstütze; ein Stativ, dass er in einer speziellen Gürtelhalterung steckte; und sogar eine Art Stoßdämpfer, um kleine Bewegungen auszugleichen. Gepaart mit dem doppelten Handgriff hatte er so eine gemütliche Filmhaltung. Sowas hätte ich zur letzten Tanz Gala gebraucht, als ich nach ca. 5h fotografieren langsam kaputten Rücken hatte; so wäre das viel gemütlicher gewesen! Nochmal Bonuspunkte für ihn: Er meinte, er hat sich das selbst gebastelt weil ihm das offizielle, was es anscheinend zu kaufen gibt, zu teuer war! Respekt!
Weitere Unterhaltung war dann beim Soundcheck, als das Mikrofon getestet wurde und der Mann auf der Bühne nicht das übliche "Test, Test, Check, One, Two, ..." von sich gab, sondern dem Soundmischer mitteilte, dass er doch darauf achten solle, den "on"-Schalter über dem Regler anzumachen, damit nicht das gleiche wie bei der letzten Show passiert... keine Ahnung, ob das wirklich passiert ist - also das der Soundmischer beim Auftrittsbeginn die Mikrofonleitung tatsächlich nicht freigeschalten hat - oder nur ein wenig getrolle war (der Soundmischer grinste sich auf jeden Fall einen ab), kam aber schon sehr geil rüber!

Doch genug der Kurzweiligkeit: Es betraten endlich die Headliner, Rhapsody of Fire die Bühne! Die meisten Besucher waren natürlich wegen ihnen da, also brauchte es nicht viel, dass die Hände klatschten, die Mähnen flogen und die Kehlen Urlaute aussießen. Kaledon hatte es mit ihrer begrenzten Spielzeit trotzdem vorgemacht, Rhapsody bauten das miteinander mit dem Publikum zwischen den Songs - und auch während der Songs - weiter aus. Mehrfach wurde erwähnt, wie toll sie uns (das Publikum) finden und wie wir mitmachen und feiern. Gut, dass wir jetzt nicht genug trinken hab ich ja schon erwähnt; meine Schuld war das ja nicht! Also liebe Fans: BIER!!!!
Und auch hier wurde eine Besucherin mit einem "Publikums-Ruf" geehrt; eine Künstlerin mit chinesischen Wurzeln hat anscheinend die ganze Band gemalt! Weiss jetzt nicht, um was für Bilder es sich handelt, habe jetzt durch schnelles googlen nichts gefunden, aber klingt ganz interessant.
Musikalisch war natürlich recht viel von ihrem aktuellen Album - was sie ja auf dieser World Tour weiter promoten - "From Chaos To Eternity", aber auch die Klassiker kamen nicht ungeschoren davon. Lieder wie "Dawn Of Victory" kann man natürlich nicht weglassen. Es wurde auch viel mit kleinen "Einspielern" gearbeitet und das Fehlen von Christopher Lee ausgeglichen. Positiv zu erwähnen - nach einigen eher mageren Konzerten - war, dass Rhapsody die 2h Spielzeit erreichten und leicht übertrafen. Die Zugabe war natürlich obligatorisch und mit "Emerald Sword" wurde das Publikum mit einem absoluten Kracher verabschiedet. Eigentlich war es aber nicht das letzte Lied, sondern ein wenig Instrumental und mit einem weiteren Einspieler gingen dann endgültig die Lichter an. Aber noch war nicht aus mit Rhasody, denn nur 1-2 Minuten später fanden sich die Bandmitglieder an ihrem Merchendising Stand ein, um noch Autogramme zu geben und für Fotos zu posieren. Wer noch mehr wollte, konnte auch noch 75 EUR investieren und ein VIP-Ticket kaufen! Keine Ahnung, was das noch implizierte und ob es da Koks und Nutten gab... ich muss ja leider am nächsten Tag arbeiten, da hab ich für sowas keine Zeit (und da ist mir mein Geld zu schade).

Ich war derweil bei den Vorbands und holte mir von Bejelit eine CD und von Kaledon ein T-Shirt und eine Baseball-Kappe. Kaledon war ich anscheinend noch von meinem kurzen Ausflug in der Pause und den Fotos von ihnen in Erinnerung und bekam noch kostenlos einen Kaledon-Gitarren-Pik und auf meinen Einkauf 5 EUR Rabatt! So macht das Spaß!

Insgesamt ein sehr toller und vor allem auch mal wieder sehr langer Abend, voll von guter Power Musik, coolen Bands und viel Spaß! Ich hab mal wieder viel zu viele Bilder gemacht, also rechnet mal nicht so schnell mit dem Ergebnis, aber ich werde es schon erwähnen!

Wie ganz zu Anfangs erwähnt war Rhapsody (damals noch ohne "of Fire") in den ersten Schritten meines Metal-Lebens recht prägend und ich war gespannt, ob sie jetzt - Jaaaaahre später - meine Freude von damals enttäuschen oder bestätigen. Fazit: Eindeutig positives Erlebnis! Superspaßiger Abend! Gerne wieder! Hoffe, sie lassen sich auf ihrer nächsten Tour mehr als einmal in Deutschland blicken! Und jetzt wartet gefälligst auf meine Bilder ;)
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Zur Entspannung... 27.03.2012 22:39 Uhr   #145
Nach dem übel langen Text hier drunter mal ein Hinweis in Form eines kleines, virtuellen Gesprächs:

"Komm ich jetzt ins Fernsehn?"

- "Ja!"

"Echt?"

- "Aber ja!"

"Und wann?"

- "Am 4. April um 20.15 Uhr!"

"Und wo?"

- "Auf RTL!"

"Ok, da muss ich wohl einschalten!"

- "Das ist ja wohl Pflicht!"


Bis dann ;)
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Sender und Empfänger - Eine Geschichte von Macht und Machterhaltung 26.03.2012 14:05 Uhr   #144
Ich hatte meinem Vater "gedroht", dass ich mal wieder was recht langes hier schreibe. Also mache ich das jetzt endlich.
Wie der Titel schon sagt, möchte ich über Sender und Empfänger - von Informationen - reden und wie Sender Macht auf ihre Empfänger ausüben.

Jeder kann sich (hoffentlich) vorstellen, wie es wäre, wenn es nur einen einzigen Sender gäbe und ansonsten nur Empfänger: Was der Sender mitteilt kann nicht überprüft werden und daher muss man annehmen, dass dieser die Wahrheit sagt.

Man kann es möglicherweise anzweifeln, aber in diesem Extremmodell würde man diese Zweifel nicht anderen mitteilen "können", denn dann hätte man schon einen zweiten Sender! Dieses "Informationsmonopol" ist also eine gehörige Machtbasis für den Sender! Er kann im Prinzip machen, was er will, da es ja keine gegensätzlichen Informationen gibt.

Wie ich schon vor ein paar Sätzen gehofft habe, hoffe ich auch hier, dass niemand mit normalem Verstand dies als erstrebenswertes Modell hält und man versteht: Je weniger Sender es gibt, desto mehr Macht haben diese über die Empfänger; und vermutlich gefällt dem Sender diese Macht, so dass er alles tut um andere Sender zu verhindern. Was ein gesundes Maß für das Verhältnis Sender-Empfänger ist, kann man gerne streiten, aber nehmen wir mal einfach an, das "je mehr desto besser" ist, ok!?

Dies nun im Hinterkopf lasst uns in der Zeit zurück gehen: Es ist Anfang des 15. Jahrhunderts in Deutschland. Kaum jemand aus dem "Pöbel" kann Lesen und Schreiben und das Land ist sehr Christlich geprägt. Das meiste, was die Leute erfahren kommt von Priestern aus der Kirche, die erzählen, was richtig und falsch ist. Bücher gibt es nur sehr wenige und da gerne mal ein Schreiber seine eigene Note in einem Buch-Abschrieb hinterlässt ist nicht wirklich sicher, dass im "gleichen" Buch die 200km ausseinander (ab)geschrieben wurden auch das gleiche drinsteht; wer das "Original" geschrieben hat ging sowieso sehr schnell verloren. Gerne wird auch den Unbelesenen aus Büchern vorgelesen - prominentestes Beispiel natürlich die Kirche/Priester, die aus der Bibel lesen.
Doch was ist das? Da kommt ein Mann Namens Johannes Gutenberg daher und "erfindet" die Druckerpresse (die Chinesen hatten sowas schon Jahrhunderte früher, wusste nur keiner).

Plötzlich konnten Bücher viel leichter kopiert werden, es stand auch dann jedesmal das gleiche drin, das Volk hatte plötzlich viel leichter Zugang zu Leseerzeugnissen (die Folge war ein Anstieg der Lese- und Schreibfähigkeiten) und einiges mehr. Gerne wird wegen dieser Entwicklung der Buchdruck in seiner Bedeutung in einer Reihe mit der Entwicklung der Sprache, der Schrift und - später/heute - der Digitalisierung genannt.

Doch natürlich fanden es nicht alle Leute toll! Es wurden weniger Schreiber gebraucht (aaaah, Arbeitsplatzverlust!), es verlagerte sich der Informationsaustausch von "vorgelesen werden" zu "selber lesen", was die Macht der bisher wenigen Belesenen beschnitt und als etwas krasses Beispiel war bis Anfang des 18. Jahrhunderts im arabischen Raum der Buchdruck - auf Druck (pun intended) von Schreibern und Geistlichen! - verboten, teilweise sogar mit Todesstrafe belegt.
Im europäischen Raum war die allgemeine Verbreitung des Buchdrucks nicht mehr aufzuhalten (ein Glück gab es damals noch nicht sowas wie Patente - das ist aber eine andere Geschichte), aber auch hier wurde von hoher Stelle in den Druck eingegriffen. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde in England der Licensing of the Press Act beschlossen - heute ist das als Copyright bekannt. Durch diesen konnte der König das Recht am Druck vergeben ... und auch wieder entziehen! Wer also das "falsche" gedruckt hat, hat seine Privilegien verloren. Die Vergrößerung der Menge "Sender" konnte zwar nicht mehr wirklich aufgehalten werden, aber es wurde versucht, das ganze ein wenig zu bremsen. Es wurde also reguliert, die Gesetzeskeule ausgeholt und überwacht (wer das "Copyright" hatte, konnte nicht einfach Drucken, was das Zeug hielt, sondern musste immer ein Exemplar an die Stationers’ Company Gilde abgegeben werden, die natürlich geprüft haben, was der da so druckt...). Auch das erste "Urheberrecht", die Statute of Anne war unter heftiger Lobbyarbeit der Gilde entstanden. Das die Gilde mehr für Verlage, als für Urheber stand sollte mit einem kurzen Blick (wir sind noch nicht ganz durch mit der Geschichte) in die heutige Zeit, nicht unerwähnt bleiben und zum nachdenken anregen...

Doch wir sind mit dem Copyright schon ein wenig der Zeit vorraus. Nur etwa ein Jahrhundert nach dem Buchdruck erschütterte ein weiteres Ereignis das "System". Denn auch wenn immer mehr Leute anfingen Lesen zu lernen, die Hauptquelle des "Wissens" war in der damaligen Zeit immernoch das Christentum und natürlich die Bibel. Die Bibel war allerdings nur in Latein (oder gar hebräisch oder griechisch) aufzufinden, was als Sprachwissen aber weiterhin den Gelehrten und Priestern vorbehalten war. Die Kirche konnte also immernoch predigen was sie wollten und das mit "steht in der Bibel" begründen; der "gemeine Pöbel" konnte es ja nicht nachprüfen und musste glauben, was erzählt wurde. Das änderte sich bekanntermaßen schlagartig mit der Bibelübersetzung durch Martin Luther! Es gab zwar schon andere Übersetzungen der Bibel, aber erst diese von Luther wurde weitverbreitet an den Mann und Frau gebracht und veränderte das damalige, religiöse Leben in den nächsten Jahrzehnten bis -hunderten radikal. Die christliche Kirche "zersplitterte" noch stärker, als je zuvor und Bürger mussten alle Nase bzw. lokaler Herrscher lang entweder ihren Glauben oder den Wohnort wechseln. Letzteres kann man vielleicht noch als Versuch deuten, den "Unglauben" einzuschränken, aber entgegen dem vorigen Beispiel konnte hier die neue "Entdeckung" nicht mehr gestoppt bzw. eingeschränkt werden. Ein seltener Fall in der Geschichte!

Weiter geht es und wir gehen wieder etwas in die Moderne. Auch ein sehr interessanter Fall ist das Radio! Wie euch jeder Elektronikfan mitteilen wird, ist es unglaublich einfach einen Radiosender zu basteln - Radioempfänger noch mehr.

Gut, die Reichweite des Senders ist da interessant, aber das grundlegende Prinzip ist so simpel, jeder könnte seine eigene Radiostation sein. "Könnte" natürlich wieder: In der Realität muss ein Radiosender die Lizenz besitzen auf einer Frequenz zu senden, es kann also nicht jeder in den Äther blubbern wann er/sie will. Zudem wird im Radio auch gerne Musik gespielt, was sich dieGEMA und GVL fürstlich bezahlen lassen. Besonders letztere sind erwähnenswert, wenn man mal einen kurzen Sprung vor ins "heutige" digitale Zeitalter machen. Denn die ganze Radiosenderlizenz-Problematik wurde mit dem Internet umgangen. So genannte "Internetradios" sind wie die Pilze aus dem Boden geschossen. Besonders hervorgetan haben sich "Mini" Internetradios, mit maximal 50 Zuhörern, die absolute Nischen"produkte" geliefert haben ... inzwischen sind aber sehr sehr viele von diesen Internetradios am Ende des Long Tail wieder geschlossen. Grund? Je nach Zuhörerzahl usw. mussten die Radiobetreiber seit 2005 - nachdem die GVL ihre Regeln geändert hat - bis zu 300% (!) mehr Geld bezahlen! ("Die Mindestvergütung beträgt € 500 p.a.") Für Nischenradios ohne jegliches Einkommen und Verdienst eine enorme Bürde. Soviel dazu, dass mit den ganzen Verwertungsgesellschaften ja die kulturelle Vielfalt erhalten werden soll...

Aber nochmals ein paar Jahr zurück. Noch eine Erfindung ist erwähnenswert, weil sie einen enormen Einfluss - auch heute - hat und zudem einzigartig ist: Der Fernseher bzw. das Fernsehen! Das hier eine unglaubliche Reichweite für Propaganda ... - äh, ich meine Nachrichten - vorliegt, sollte klar sein. Was es einzigartig macht? Nun, hier haben wir solch eine machtvolle Erfindung, die im Gegensatz zu all den anderen Beispielen mal NICHT so einfach von der Masse "Missbraucht" werden kann/konnte. Letztendlich ist es natürlich möglich Fernsehen zu senden; früher mit dem analogen Empfang sogar noch einfacher, als heutzutage wo alles digital ist. Trotzdem steckt da zu viel Geld dahinter, als dass sich sowas groß entwickelt hat. Jeder hat von Piratensendern gehört, aber da ging es nur um Hörfunk/Radio. Ich wüsste jetzt keinen Piraten-Fernsehsender!
Heute, mit der Beschleunigung des Internets ist das ein wenig anders. YouTube und Co helfen hier "Fernsehen" zu verbreiten und Livestreams gibt es wie Sand am Meer! ... Was sagt euch das? Genau: Das geht doch gar nicht... also geht schon, aber die Idee, auch solche Internet-Livestreams zu Lizensieren und - bei entsprechender Größe - sich bezahlen zu lassen ist schon vor Jahren aufgekommen. Gut, das ist fallen gelassen worden, aber wer weiss, ob nicht mal wieder ein totes Pferd verprügelt werden muss... Weiter reichen nur ein paar Takte urheberrechtlich geschütztes Material/Musik und das schöne YouTube-Video ist verschwunden!

Womit wir bereits im Heute angekommen sind. Das Internet hat sich von Beginn an völlig unabhängig von Regulierung und Regierungen entwickelt und wurde zu das, was wir heute vor uns haben. Doch wie schon in der Geschichte, ist solch eine unregulierte Macht für die Mächtigen ein Dorn im Auge. Nicht umsonst sind in autoritären Regimes, wie (z.B.) China, Iran, Myanmar, ... die Internetverbindungen stark eingeschränkt, zensiert, überwacht und streng regelmentiert. Man kann halt auch so unendlich viele "böse" Dinge im Internet tun: Man kann kritische Meinungen äussern, zu irgendwelchen Themen verschiedenste Ansichten prüfen, Wissen austauschen, sich mit Leuten verabreden, Waren aus der ganzen Welt bestellen, Daten zu anderen Leuten senden, Webseiten heisen, ...
In westlichen Demokratien sieht es noch ein wenig besser aus, aber auch hier werden immer mehr Stimmen laut, dass man doch mehr in die Internetdienste eingreifen sollte.
ACTA, SOPA, PIPA, Zuganserschwernisgesetz, Jugendmedienstaatsvertrag (.pdf), ... und viele mehr möchten gerne in das bisherige Internetverhalten eingreifen. Gründe sind vielfältig; meist ist irgendwas gegen irgendwelche Gesetze. Wenn ich mal die obige Liste, was man alles machen kann tweilweise ein wenig "autoritär" zerlegen möchte:
"Man kann kritische Meinungen äussern"
-> Das sind keine "Meinungen" sondern "Beleidigungen" und "Gesetzesübertritte"!

"zu irgendwelchen Themen verschiedenste Ansichten prüfen"
-> Hallo, ihr sollt gefälligst glauben, was das Propaganda- ... äh, Staatsfernsehn mitteilt!

"Wissen austauschen"
-> Wissen ist Macht! Einen dummen Pöbel kann man viel leichter beherrschen!

"sich mit Leuten verabreden"
-> Soll (auch) heissen: Demonstrationen ala "Arabischer Frühling" organisieren! Geht ja gar nicht!

"Waren aus der ganzen Welt bestellen"
-> Ihr könnt doch nicht einfach indizierte Spiele aus Österreich bestellen oder DVDs, die in Deutschland noch nicht erschienen sind! Und dann kosten die auch noch weniger als hier im Laden...

"Daten zu anderen Leuten senden"
-> Filesharing! Das zerstört das geistige Eigentum aller Künstler! STOP!

"Webseiten heisen"
-> DDoS Angriffe auf Webseiten fahren ist illegal!

Man muss das jetzt nicht alles glauben oder gut finden, aber wenn man bei einigen Punkten zustimmend nickt, dann sollte man sich schon Gedanken machen, wie das Netz aussehen würde, wenn man eben diese Punkte von Anfang an reguliert und "böse" Aktivitäten eingeschränkt hätte... bestimmt würde ich hier gerade nichts schreiben, weil das Netz dann völlig anders wäre! Wir müssen uns bewusst machen, dass das Internet von Grund auf so "designed" wurde, dass man um jegliche Hindernisse herum kommt. Man kann es natürlich den Leuten sehr schwer machen, aber prinzipiell ist ja das Netz dafür ausgelegt, Blockaden zu umgehen. Kurz eine kleine Internetanleitung:

http://www.geisterkarle.net/galerien/galerie/news/route_1.png


Wenn A mit B kommunizieren möchte, müssen wir über drei Netzwerk-Knotenpunkte gehen, die die Anfrage weiter verteilen. Wie man sieht, hat Knotenpunkt 1 zwei Möglichkeiten. Das funktioniert jetzt so, dass er an Punkt 2a die Anfrage der Weiterleitung sendet und dieser Knotenpunkt meldet "Ja, kann weitermachen". Knotenpunkt 1 speichert sich jetzt diese Antwort. Wenn also die nächste Kommunikation stattfindet kann er sofort mit 2a loslegen und braucht nicht erst eine Anfrage zu stellen, ob es da weitergeht - Knotenpunkt 1 sieht nicht zum Ziel! So. Nun fällt aber Knotenpunkt 2a aus - warum auch immer:

http://www.geisterkarle.net/galerien/galerie/news/route_2.png


Knotenpunkt 1 stellt fest, dass seine Anfragen nicht mehr ankommen, aber er will ja trotzdem noch was zu Partner B senden. Also stellt er die Anfrage an 2b, ob dieser Knoten vielleicht das übernehmen könnte; was er natürlich kann und so hat er eine neue Route, über die er Daten senden kann. d.h. falls jemand 2a anweist, die Daten von A nicht anzunehmen, könnte trotzdem eine Verbindung zu B zustande kommen. Anders sieht es natürlich aus, wenn jemand 1 blockiert! Plötzlich geht gar nichts mehr!

Vereinfacht für euere Internetverbindung gesagt ist Knoten 1 nun euer Internetprovider. Wenn der euch blockiert könnt ihr tun was ihr wollt, ihr kommt nicht mehr weiter. DAS ist auch der Grund, das in vielen der Gesetze versucht wird den Provider haftbar zu machen für Dinge, die A mit B spricht! Deshalb ist ein Teil der Netzneutralität - die ja ebenfalls ausgehöhlt werden soll - auch das "Unwissen" des Providers, was der Kunde macht. Nur wenn der Provider an Stelle 1 einfach nur dafür sorgt, dass A dort weiter kommt (A hat also mit dem Provider einen Vertrag) und nicht prüft was dort geschieht, DANN haben wir wirklich keine Zensur und freie Meinungsäusserung. ... Das vermutlich etliche Geheimdienste oder sonstige Polizeibehörden an solchen Stellen mit Deep-Packet-Inspection Programmen sitzen ist eignetlich schon skandalös genug!

Im Internet passieren sicherlich Dinge, die "gefährlich sind". Niemand wird dies anzweifeln. Aber das Internet ist sozusagen ein eigenes "Land". Deshalb haben Aussenstehende auch nichts zu melden. Alle Entscheidungen werden sozusagen demokratisch durch die Teilnehmer des Internets getroffen; es braucht keine Regierung, die ihnen sagt, was passieren soll. Ein Eingriff in diese Struktur ist ein Eingriff in das Internet selbst!

Aber ich schweife auf Pfaden, die andere vor mir schon sehr viel besser ausgedrückt haben. Daher beschliesse ich hier nun meinen Text - ist ja lang genug - und überlasse das Wort John Perry Barlow, der einen der wichtigsten Texte des Internets verfasst hat: A Declaration of the Independence of Cyberspace. Das Original ist hier zu finden.
Eine Deutsche Übersetzung hat Telepolis verfasst. Ihr werdet feststellen, dass der Text aktueller denn je ist; und wenn ihr auf das Datum seht werdet ihr euch erstaunt die Augen reiben...
(4 Comments)

Alles anders mit Fates Warning 14.03.2012 20:29 Uhr   #143
Es ist lange her, dass ich Konzertbilder gemacht habe. Es wird also Zeit, dass ich mal wieder ein paar Bilder schiesse ... also habe ich das am Wochenende getan!

Im üblichen Colos-Saal in Aschaffenburg hat es mich zu Fates Warning gezogen. Die Band gilt als eine der Mitbegründer des von mir so geliebten Progressive Metal. Doch alle Liebe zum Trotz war der Abend mal etwas anders als sonst!

Es ging schon los mit meiner Sucht... äh Vorliebe, mich auf Konzerten mit CDs und T-Shirts einzudecken. Vor allem hier: Ich kenne Fates Warning und auch einige Lieder, besitze aber keine einzige CD von ihnen! Da wollte ich dieses Manko also ändern ... leider hatte die Band keine einzige CD als Merchendise mitgebracht! WTF? Es gab nur Tour-T-Shirts (was ich mir halt jetzt "alternativ" zugelegt habe...) und sonst nix. Welche Band macht sowas? Ich kenne ja schon die "Blamage", wenn die CDs ausgehen (und ich mir LPs kaufe...) oder nur ältere Werke angeboten werden, aber einfach NICHTS? War schon ein Schock!

Weiteres, Neues war mein neues Objektiv. Gut, habe öfters mal ein Neues im Gepäck, aber das war das erste Mal, dass ich unter 2,8f gegangen bin und mit ein 1,8f - 35mm angeschafft habe. Ein Bekannter - auch Hobbyfotograf - meinte, das Objektiv braucht kein Mensch, aber ich finde, man kann damit durchaus tolle Bilder machen, die einfach schärfer sind und heller wirken! Entscheided selbst, ob ich das beim nächsten Konzert wieder einstecken soll!?

Doch zurück zum allgemeinen Konzert. Aufmerksam wurde ich auch schnell auf den Schlagzeuger Bobby Jarzombek. Nicht weil er - zumindest hier - aussergewöhnlich brilliantes Drumming zeigte (letztlich kann er vermutlich mehr, es ergab sich aber meines Gefühls nach nirgends die Gelegenheit, dass er mal auspacken darf), sondern mir fielen seine Füße (!) auf, denn er spielte Barfuß! Bei Schlagzeugern sehe ich das eigentlich eher seltener, denn die die ganzen Pedale sind ja nicht unbedingt nackte-Haut optimiert, sondern eher recht rau!
Ein Glück kam niemand nach ihm an das Schlagzeug, das muss ja ekelig sein, da die Pedale von schwitzigen Männerfüßen benutzen zu müssen (selbst mit Schuhe :P). Was eine gute Überleitung ist: Seltenheitswert hatte auch der Zustand, dass die Band ganz alleine, ohne Vorband auftrat. ... und leider waren sie halt auch kein Dream Theater und spielten nur ca. 1 1/2h. "We will keep on going, because we have a long set for you!" ... jaja, "my butt"! Deshalb war der Sonntag Abend schon vor 22 Uhr wieder vorbei. So konnte ich immerhin kurz noch beim Salsa vorbei schauen.

Aber alle "Komplikationen" zum trotz: Das zahlreich anwesende Publikum kümmerte es nicht; die Location war voll und feierte die Mannen intensivst bis in die Ecken und die Band freute sich sichtlich vor so einem positiven Publikum zu spielen. Wirkliche Höhepunkte kann ich jetzt nicht rauspicken, alles war auf gleichen, hohen Niveau und enttäuschte nur indirekt, dass - zumindest zu mir - der endgültige Funke nicht übersprang. Letztlich einen schöner, aber auch irgendwie gemütlicher Abend der mich aber jetzt wieder mal ein wenig warm für weitere Konzerte gemacht hat! Haltet also hier Ausschau; und bis dahin könnt ihr euch ja die Bilder ansehen!
(3 Comments)

It's here! (NSFW) 09.02.2012 18:13 Uhr   #142
Damn I got a boner...

Background (.mp4 - 333MB)
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Das Ende einer Ära! 27.01.2012 16:33 Uhr   #141
Heute früh hat es zu schneien begonnen!
Literatur-Kritiker-Pabst Reich-Ranicki hält eine Rede über das 3. Reich.

Irgendwie ein recht bewegter Tag!

Eine Dame von Eluveitie meinte in einem Interview mit mir mal: "Life sucks and then you die!"

Wenn man harte Winter ohne feste Bleibe im "nachbeben" des 2. Weltkriegs erlebt hat, war das Leben bestimmt nicht so schön. Doch es ging doch danach aufwärts! Und ich denke, trotz allem hat "Tante Mi" ein schönes Leben gehabt.
Auf wiedersehen Maria! Wirst die beste Großmutter bleiben, die es gibt! Wir sehen uns!
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